Review: Sony Xperia XZ (Platinum) – Vergleich mit Xperia Z3

Nachdem ich das Xperia XZ seit Samstag auch endlich in den Händen halten kann und seitdem bereits sehr gründlich getestet und dieses auf mich wirken lassen habe, möchte ich hiermit noch Unentschlossenen ein wenig auf die Sprünge helfen. Im folgenden also meine Rezension zum Xpera XZ mit möglichst ausführlichem Vergleich zum Sony Xpera Z3, das ich davor mehrere Jahre verwendet habe. Macht euch auf viel Text gefasst und springt notfalls zu dem Bereich, der euch interessiert. Ich werde mir mit der Formatierung Mühe geben 😉

Erstmal: Warum ist es für mich überhaupt ein Sony Xperia XZ geworden?

Das Sony Xperia XZ im direkten Vergleich mit dem Sony Xperia Z3 (Front).

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/200 sec, ISO1250)
Das Sony Xperia XZ im direkten Vergleich mit dem Sony Xperia Z3 (Front).

Die mit dem Xperia Z3 gemachten Erfahrungen waren nicht vollends positiv. So hatte mich damals die als so gut angepriesene Kamera echt enttäuscht, weshalb ich diese auch nie verwendet habe. Ich habe mir immer gesagt, dass dies aber nicht so schlimm ist, weil ich zum Fotografieren sowieso lieber zur Spiegelreflex greife. Aber diese hat man nun mal nicht immer dabei. Darüber hinaus hat bei meinem Z3 nach fast 2 Jahren der Kleber vom Display gelöst, weshalb dieses sich langsam aus dem Rahmen erhoben hat. Ein paar gelbe Flecken und nicht mehr schließende Gehäuse-Klappen machten den Eindruck nicht unbedingt besser. Gut war allerdings, dass die Reparatur noch kostenlos über die Garantie abgewickelt wurde (direkt über den Sony Support, inkl. praktisch neuwertigem Austausch Gerät und 2 weiteren Jahren Garantie). Als besonders positiv hervorzuheben hätte ich auf der anderen Seite die sogenannte „Concept ROM“ mit der dahinter stehenden Community. Das ist/war ein Programm worüber Sony eine alternative Android Version angeboten hat, die dem Stock Android bzw. AOSP möglichst nahe steht. Allerdings mit einem netten Touch von Sony und eigens nach und nach ergänzten Features, die von den Nutzern vorgeschlagen und getestet werden. Von einer solchen aktiven Mitbeteiligung der Nutzer an der Entwicklung der Software können sich andere Hersteller gerne etwas abschauen 🙂

Das Sony Xperia XZ im direkten Vergleich mit dem Sony Xperia Z3 (Rückseite).

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/200 sec, ISO1250)
Das Sony Xperia XZ im direkten Vergleich mit dem Sony Xperia Z3 (Rückseite).

Jedenfalls war ich nach den gemischten Erfahrungen geneigt, eher nach anderen Herstellern zu schauen, habe aber ehrlich gesagt einfach keine Smartphones finden können, die mich auch nur irgendwie angesprochen haben. Zugegeben, das XZ weicht auch nicht allzu stark von dem Standard Flaggschiff eines beliebigen Herstellers ab, als Fotografie Begeisterter Nutzer haben mich aber insbesondere die Kamera Features angesprochen, die das Smartphone augenscheinlich einzigartig dastehen lassen. Zudem finde ich das Design auch sehr gelungen. Zu den einzelnen Punkten später aber noch mehr. Zwischenzeitlich habe ich auch ein paar China Smartphones genutzt (bspw. von UMi), diese waren aber im Vergleich super enttäuschend.

Gut, soviel davon. Fangen wir mal mit dem Review zum Sony Xperia XZ an.

Neuerungen, technische Daten

Prozessor & Arbeitsspeicher (RAM)

AnTuTu Benchmark Score Xperia XZ Z3

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/125 sec, ISO250)
Im AnTuTu Benchmark kann das Xperia XZ erheblich mehr Punkte absahnen, als das Z3. So klein die Änderungen auf dem Datenblatt auch scheinen – sie sind spürbar.

Hier hat sich nichts verändert, oder etwa doch? Der Snapdragon 801 des Z3 kommt als Quad-core mit 2.5 GHz Krait 400 pro Kern sowie einem Adreno 330 Grafikchip daher. Der Snapdragon 820 des XZ hat dagegen 2×2.15 GHz Kryo & 2×1.6 GHz Kryo sowie einen Adreno 530 Grafikchip. Beim RAM haben beide Smartphones 3 GB. Hier denke, ich dass 4 GB das XZ nochmal eine gute Ecke interessanter gemacht hätten – aber tatsächlich ausschöpfen wird man schon die 3 GB nicht wirklich(*). Insofern finde ich es ein wenig lächerlich, dass sich die „News Seiten“ auf diese wirklich geringen Schwächen stürzen und das Gerät einzig für solche Lappalien abwerten – als würde man dort nur Datenblätter lesen und diese in einen Fließtext umformulieren, ganz tolle Leistung. Lasst euch da nicht verunsichern – das Xperia XZ ist ein hervorragender Performer und erreicht in Benchmarks im direkten Vergleich zum Z3 nahezu drei mal so hohe Punktzahlen. So klein die Änderungen auch zu sein scheinen – in der Praxis sind sie nicht zu verachten. Aber klar: Wer das Maximum an Rechenpower in der Hosentasche haben möchte, sollte sich anderweitig umschauen. Die technischen Kompromisse von Sony sind aber nachvollziehbar und schränken keinesfalls ein.

(*)= Und das obwohl das Speichermanagement von Android so funktioniert, dass es möglichst viele Anwendungen im RAM zu behalten versucht, bevor es beginnt welche automatisch zu schließen. Insofern wirkt es so, als sei stets viel RAM belegt, aber das ist so gewollt und kein Anzeichen dafür, dass man mehr bräuchte. Daher sollte man auch auf Apps wie „Clean Master“ verzichten – die bringen nichts. Wirklich gar nichts.

32 GB Interner Speicher (ROM)

Xperia XZ Z3 Geekbench Vergleich

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/125 sec, ISO250)
Auch bei Geekbench holt das Sony Xperia XZ wesentlich mehr Punkte als das Z3.

An Speicher sind 32 GB verbaut, beim Z3 waren es noch 16 GB. Das ist schon mal eine gute Ecke besser, den gerade wenn man auch ein paar größere Apps (beispielsweise Hearthstone mit rund 2 GB) installiert hat, wurden die 16 GB viel zu schnell knapp. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, diesen Speicher durch eine Micro-SD auch zusätzlich zu erweitern. Bis zu 128 GB große micro-SD Karten sollten problemlos gehen. Das lohnt sich dann aber eher um Musik, Filme, Bilder oder Dokumente mitzunehmen. Beim Kauf unbedingt darauf achten, ein ausreichend schnelle micro-SD Karte zu nehmen! Mindestens eine mit „class 10“-Aufschrift. Definitiv keine „class 6“ oder ähnliches – im Idealfall Messwerte vergleichen.

Ein paar Worte zum Display

Sony Xperia XZ Maximale Display Helligkeit im Vergleich mit Z3

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/640 sec, ISO1250)
Hier die maximale Display Helligkeit im Vergleich. Auch wenn das XZ und das Z3 die selbe Auflösung, Display-Diagonale und Pixeldichte haben merkt man den Unterschied in der Helligkeit und der Farbgenauigkeit. Im Vergleich helfen auch die anderen Bilder. 

Das Display des Sony Xperia XZ wirkt auf den ersten Blick ein wenig überholt, vor allem da sich bezüglich der Auflösung und Pixel-dichte (bei immer noch 5,2″ Bildschirmdiagonale) zwischen dem Z3 und dem XZ augenscheinlich einfach nichts geändert zu haben scheint. Der Eindruck täuscht aber. So ist das Display wesentlich heller (und derzeit neben dem iPhone 7 und hinter dem iPhone 7 Plus auch eines der hellsten auf dem Markt!) und fasst sich angenehmer an, speziell auch durch die abgerundeten Display Kanten, die ich schon damals bei meinem Samsung Galaxy S3 sehr geschätzt habe. Durch die Helligkeit kommen die Farben auch gut zur Geltung und die Pixeldichte ist mit ~424 ppi auf einem hervorragenden Niveau. Mehr braucht es bei 5,2″ meiner Meinung nach überhaupt nicht. Die meisten Inhalte sind ohnehin nur in Full HD erhältlich und größere Auflösungen verbrauchen beispielsweise mehr Strom, ohne – bei der geringen Bildschirmgröße eben – merklich schärfer zu sein. 4K ist da eher etwas für Fernseher oder Bildschirme meinetwegen, auch wenn mich die ~92 ppi meines 24″ Monitors am PC auch nie gestört haben. Dass es sich um ein gutes IPS Panel handelt, sollte klar sein.
Kurzum: Besser kann ein Smartphone Display bis dato kaum sein. Hohe Auflösungen sind überhyped und bringen am Smartphone kaum einen Mehrwert und können sich wie gesagt durch den erhöhten Strombedarf auch gegenteilig auswirken.

Die Akku Leistung des XZ

Von morgens bis in die Nacht habe ich in der vergangenen Woche mit dem Xperia XZ schon so manchen langen Tag ohne Kontakt zu Steckdosen überstehen können. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Z3 in der Hinsicht bessere Leistungen erbringt – dieses hat aber auch sparsamere Spezifikationen und einen geringfügig größeren Akku.

Besonders hervorzuheben ist, dass das XZ den Schnell-Lade Standard „Qualcomm Quick Charge 3.0“ unterstützt, sprich es lediglich rund 30 Minuten dauert, bis das Gerät auf einen Akkustand von ~70% geladen ist. Das ist einfach fantastisch und zusammen mit dem USB Type C Stecker zwei nette Features, die das Smartphone abrunden. Klarer Gewinn gegenüber dem Z3. Allerdings gibt es hier anzumerken, dass das mitgelieferte Netzteil (5V 1.5A) die Technologie wiederum nicht(!) unterstützt. Möchte man davon Gebrauch machen, gilt es also ein geeignetes nachzukaufen. Das hätte Sony wirklich beilegen können.

Das Design im Vergleich zum Z3, X Serie

Hier sieht man den USB Typ C Stecker des XZ an der Unterseite des Geräts, welcher mit Qualcomm Quick Charge 3.0 wesentlich schneller lädt, als der Micro-USB Port des Z3.

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/200 sec, ISO1250)
Hier sieht man den USB Typ C Stecker des XZ an der Unterseite des Geräts, welcher mit Qualcomm Quick Charge 3.0 wesentlich schneller lädt, als der Micro-USB Port des Z3.

.. ist natürlich Geschmackssache, ist aber meiner Meinung nach echt ansprechend und durchdacht. Man hat das Kantige Design der Z-Serie behalten, durch den abgerundeten Rahmen und dem 2.5D Display liegt das Smartphone aber perfekt in der Hand und fühlt sich lange nicht so kantig an, wie es aussieht. Die Rückseite besteht nicht mehr aus Glas, sondern aus einem wertigen aber sehr leichten Metall. Das XZ wiegt nur rund 10g mehr als das Z3 und ist damit mit rund 160g schön leicht.

Ich habe das Smartphone in Platinum gewählt, weil die schwarze Ausführung zu dem Zeitpunkt noch nicht verfügbar war. Die Optik ist damit zwar gerade im Sonnenlicht super shiny, aber keinesfalls zu übertrieben.

Hier im Vergleich einmal die Bedienelemente beider Smartphones, die jeweils auf der rechten Geräte-Seite zu finden sind. Beim XZ ist ein Fingerabdrucksensor im Standby-Knopf enthalten, außerdem wurde die Lautstärke-Wippe etwas verlagert.

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/320 sec, ISO1250)
Hier im Vergleich einmal die Bedienelemente beider Smartphones, die jeweils auf der rechten Geräte-Seite zu finden sind. Beim XZ ist ein Fingerabdrucksensor im Standby-Knopf enthalten, außerdem wurde die Lautstärke-Wippe etwas verlagert.

Hervorzuheben ist hier im Vergleich zum Z3 insbesondere auch, dass der Ladeanschluss nicht hinter einer Abdeckung versteckt ist, welche bei häufiger Nutzung ausleiert und sich deshalb irgendwann nicht mehr schließen lässt, was die IP Zertifizierung des Z3 auf lange Sicht wirklich zu einer Farce machte.

Das XZ ist im Übrigen nach IP68 zertifiziert – also Staub- und Wasserdicht bis 1.5 Meter und 30 Minuten. Dies ist auch ein Ausstattungsmerkmal, was man in der X-Serie (mit Ausnahme des „X Performance“) vermisste, die Z-Serie aber seit je her verfügte. Vorsichtig sollte man nur insbesondere mit Salzwasser sein. Für den Strand daher lieber zusätzlich einen Beachbag mitnehmen.

Das Betriebsystem / OS

Beim Xperia XZ ist Android 6.0.1 vorinstalliert. Das Update für Android 7 (Nougat) soll noch im Oktober 2016 zur Verfügung gestellt werden. Aber auch jetzt wurden schon ein paar optische Details an das kommende Android Update angepasst (beispielsweise dass die Benachrichtigungen die komplette Bildschirmbreite füllen und keine Abstände links und rechts haben). An Bloat-Ware sind ein paar Sony spezifische Apps (wie Playstation App, Wetter und E-Mail Apps etc), die AVG Anti-Vieren App und Spotify vorinstalliert. Diese lassen sich bei Bedarf deinstallieren/deaktivieren. Also weit nicht so nervig wie bei anderen Herstellern.

Als Launcher gibt es eine neuere Version Sony Home Launchers. Dieser ist weitestgehend wie die Version, wie ich sie von meinem Z3 (Concept Beta) kenne, nur noch um ein paar ansprechende Dinge erweitert. So hat man nun auch die Google Now Übersichtsseite als Seite 0 integriert, wo man nun ohne Umwege über die Home-Taste auf relevante Informationen (wie das Wetter, anstehende Veranstaltungen, Interessante Artikel zu Themen wonach man mal gesucht hat) stößt, sofern man das Google Ökosystem verwendet. Besonders chic finde ich auch den Sperrbildschirm und die vorinstallieren Hintergründe.

Man merkt, dass sich Sony vor allem mit Leidenschaft um gute Software kümmert. Das möchte ich an dieser Stelle auch betonen, denn selbstverständlich ist das nicht. Bei den meisten bisherigen Smartphones musste ich Launcher und die meisten Apps ewig austauschen, bis mir das insgesamt gefallen hat. Beim Z3, wie auch dem XZ jetzt, passt das von Anfang sehr gut. Ich verwende zum größten Teil auch die Sony Versionen der Apps (sprich Album, Video, Musik, die Kamera) und habe dort auch noch nie welche gefunden, die mit diesen bezüglich Funktion und Design konkurrieren können. Bei E-Mail und dem Kalender setze ich aufgrund der besseren Integration aber noch auf die Google Varianten.

Was mir nicht gefällt ist, dass SwiftKey als Tastatur vorinstalliert ist. Die finde ich echt grausam in der Bedienung und auch optisch sagt mir die nicht zu. Vielleicht geht es, wenn man diese in den Einstellungen ein wenig konfiguriert, das habe ich aber nicht ausprobiert. Das ist bei Android aber auch kein Problem. Es gibt etliche Tastaturen, die man sich über den Play Store herunterladen und installieren kann. Die Tastatur meiner Wahl ist die Google Tastatur im dunklen Design. Die ist schön schlicht, lässt sich gut bedienen und verfügt über die brauchbarsten Funktionen.

Das Wichtigste – die 23 MP Kamera

Einfach nur wow. Der Autofokus funktioniert über Phasen AF / Laser AF (wie man ihn auch von Spiegelreflex-Kameras kennt) und ist dementsprechend flott und angenehm zu verwenden. Bilder sind fix gemacht und kurze Belichtungszeiten sind gut möglich. Somit lassen sich auch schnelle Momente gut einfangen, ohne zu verwischen. Mit dem zusätzlich integrierten Farbmesschip funktioniert auch der automatische Weißabgleich überraschend gut.

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Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/200 sec, ISO1250)
Beim Sony Xperia XZ (Platinum) von oben nach unten: 23 MP Hauptkamera, IR Autofokus-Modul, RGB Farbmesschip, Dual LED Blitz. Beim Sony Xperia Z3: 20 MP Kamera, weißer Blitz. Diese Ausstatungsmerkmale sind der markanteste Unterschied des XZ zu allen anderen Smartphones.

Im Vergleich zum Z3 ist das eine ganz andere Welt. Ehrlich gesagt habe ich die Kamera im Z3 aber alleine wegen der Geschwindigkeit schon nicht verwendet. Unscharfe oder verwackelte Aufnahmen waren da schon Standard, wenn man sich nicht übermäßig bemüht hat oder extrem viel Licht zur Verfügung hatte. Bezüglich der Geschwindigkeit ist das XZ wie eine Spiegelreflex: Auslöser halb durchdrücken und es nahezu ohne Verzögerung scharf gestellt. Der wichtigste Faktor bezüglich der Bildqualität ist allerdings die Sensor-Größe, deshalb wird man mit einem Smartphone auch bezüglich des Bildlooks nie auf Systemkamera Niveau kommen. Es ist aber schön, ein paar der Features in einem kompakten System zu sehen, welches man eben immer in der Hosentasche dabei hat. Und für „diese Verhältnisse“ können sich die Ergebnisse sehen lassen.

Schlecht ist bei der Kamera nur der sehr aggressiv arbeitende Automatik Modus. Der korrigiert das Bild derzeit so stark, dass Bereiche reingezoomt sehr matschig aussehen können. Probiert diesen also bestenfalls gar nicht erst aus und stellt direkt auf Manuell um, ist besser.

Sony Xperia XZ manuelle Einstellungen Camera2 API Android

Canon EOS 70D (30mm, f/2.8, 1/125 sec, ISO250)
Manual Camera Compability Test: Bis auf RAW Support ist beim Sony Xperia XZ überraschend alles an Board!

Nice to have: Im Gegensatz zum Xperia Z3 unterstützt das Xperia XZ sogar fast alle manuellen Funktionen der Android Camera2 API Schnittelle (sprich Manual Focus, Manual White Balance, Manual ISO, Manual Shutter Speed innerhalb Sony fremder Kamera Apps). Einzig RAW Support ist nicht drin, zwecks Smartphone Workflow aber auch nicht unbedingt erstrebenswert, auch wenn es bereits sehr gute RAW Konverter gibt, die auf Android laufen (bspw. Photo Mate R3 oder Lightroom Mobile).

Fazit zum Sony Xperia XZ

Meiner Meinung nach hat Sony mit dem Xperia XZ alles richtig gemacht und endlich einen würdigen Nachfolger des Xperia Z3 geliefert. Alles dazwischen – vom Z4 (Z3+ in Deutschland) bis hin zur X-Serie – war lange nicht so ansprechend. Und auch bei anderen Herstellern habe ich nichts finden können, was mich zu einem Wechsel hätte bewegen können. Auf dem Papier sind die Spezifikationen kaum anders als bei den Vorgängern – der Eindruck täuscht aber. Sony hat konsequent so viele Baustellen verbessert und vorangetrieben, dass diese augenscheinlich geringfügigen Neuerungen zu einem wesentlich besseren Gesamtbild führen. Die Kamera ist das Killer-Feature überhaupt und auch wenn andere Hersteller wie Huawei oder nun auch Apple mit den Doppel Kameras und ähnlichem interessante Ansätze haben, kommt beim Sony Xperia XZ schon ein bisschen Systemkamera Feeling auf. Ich möchte das Smartphone nicht mehr missen, obwohl ich vor dem Kauf stark gezögert habe.

Das Sony Xperia XZ ist auch erhältlich in Mineral Black, Forest Blue. Eine Version mit 64 GB ROM und Dual Sim gibt es bisweilen nur im Ausland.

Ich werde auch zu weiteren Kategorien noch etwas nachtragen. Gerne freue ich mich auch über konstruktive Kritik zur Rezension und freue mich, eure Meinung zu hören. Fragen könnt ihr natürlich auch gerne stellen, ich versuche schnellstmöglich darauf zu antworten. Vielen Dank fürs Lesen.

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